Analog fotografieren: Filme selbst entwickeln Teil 1

By | 21. 08. 2012

Die digitale Welt hat schon seit ca. 35 Jahren auch in der Fotografie Einzug gefunden. Trotzdem gibt es noch zahlreiche, die begeistert analog fotografieren und den Film dann in einem Fotolabor entwickeln lassen.

„Es gibt nur eine Regel in der Fotografie: Entwickle niemals einen Film in Hühnersuppe.“ Freeman Patterson

Viele wissen aber nicht, dass man auch relativ einfach selbst Fotos aus Negativen entwickeln kann. Dazu muss man kein Profi sein. Im ersten Teil meines „Entwickler-Kurses“ verrate ich euch, was ihr dazu benötigt:

  • Vergrößerungsgerät
  • Fotopapier
  • Rotlicht-Lampe
  • Schalt- und Stoppuhr
  • Thermometer
  • Messbecher
  • Zange
  • flache Behälter (in der Größe des Fotopapiers)
  • Chemikalien (dazu folgt noch Genaueres) und
  • einen abgedunkelten Raum

Bei eBay könnt ihr da richtige Schnäppchen finden. Schon für ca. 60 Euro lässt sich eine komplette (gebrauchte) Ausrüstung ergattern. Falls ihr Fragen zu den Geräten habt, beantwortet die Community von www.fotoantwort.de diese sehr gerne.

Noch einige Infos zum Vergrößerungsgerät

Das Vergrößerungsgerät dient dazu, den negativen Film wieder „richtig“ zu projizieren und dann auf das Fotopapier zum Belichten zu werfen. Das Negativ wird dafür von einer Glühlampe angestrahlt und reflektiert das Bild auf die untere weiße Fläche.

Wenn alles Zubehör vorhanden ist, braucht ihr nur noch eure negativen Filmstreifen. Diese solltet ihr vom Labor entwickeln lassen, da es für Anfänger dann doch etwas zu kompliziert ist.

Analog fotografieren

Analog fotografieren ist längst nicht ausgestorben

Bild: Markus Hein/pixelio.de

Im zweiten Teil erfahrt ihr etwas zu den Chemikalien und dem restlichen Zubehör.
Bis bald!
Simon

2 thoughts on “Analog fotografieren: Filme selbst entwickeln Teil 1

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