Es werde Licht! Und es ward Licht.

By | 10. 07. 2012

So toll die ersten Entwicklungen der Fotografie sicher mal waren, gilt heutzutage ein anderer Standard. Viel mehr Möglichkeiten werden geboten, um tolle Fotos und schöne Effekte hinzubekommen. Heute widme ich den Blog der Belichtungszeit.

Voraussetzung ist eine Spiegelreflexkamera (oder andere Kamera mit der Funktion Langzeitbelichtung) und ein Stativ.

Wenn du beides nicht hast, kannst du dir das ja vielleicht mal bei Bekannten ausleihen. Aber auch im Internet gibt es Mietmöglichkeiten, z.B.: Kamera ab 19 Euro pro Miettag.

Und dann kann es losgehen. Um genau zu sein, solltet ihr aber noch warten, bis die Sonne etwas untergegangen ist. Denn ihr braucht eine wenig beleuchtete Umgebung (alternativ geht auch ein abgedunkelter Raum).

Lightpainting

Zunächst zur Vorbereitung: Die Kamera stabil auf dem Stativ befestigen und einen passenden Bildausschnitt auswählen (und sich diesen am besten merken). Dann wählt ihr eine kleine Blendenzahl aus. Am besten guckt ihr dafür mal kurz in die Bedienungsanleitung eurer Kamera. Optimal ist, wenn ihr die Belichtungszeit ab 30 Sekunden einstellen könnt.

Dann stellt ihr noch die Schärfe ein. Dazu ist ein Helfer nötig, der mit einer Taschenlampe in Richtung der Kamera strahlt. Dann kann die Kamera auf diesen Punkt scharf stellen. Nachts ist das nämlich ansonsten nicht ganz einfach.

Was ist dann zu tun?  *klick* Auslösen! Lasst eurer Kreativität freien Lauf. Schnappt euch die Taschenlampe und kritzelt zu Beginn einfach mal etwas herum. Ihr merkt schnell, wie viel Spaß das machen kann.

„Mach sichtbar, was vielleicht ohne dich nie wahrgenommen worden wäre.“ Robert Bresson

 

 

 

Daneben gibt es noch das sogenannte Lightwriting, also das Schreiben mit Licht. Hier solltet ihr nur darauf achten, dass ihr spiegelverkehrt schreiben müsst. Das ist am Anfang nicht ganz leicht 😉

Tipps: Wenn ihr etwas Dunkles anzieht, sieht man euch auf dem Bild auch nicht so leicht und anstatt einer einfachen Taschenlampe, könnt ihr auch farbige Folien daraufspannen.

PS: Auch kurze Belichtungszeiten können sehr viel Spaß machen! Siehe bald hier in dem Blog.

Bis bald! Simon

One thought on “Es werde Licht! Und es ward Licht.

  1. Pingback: Mach die Sekunde zur Ewigkeit | hiogi Blog

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.