Betongold – Immobilien als begehrte Geldanlage

By | 15. 09. 2013

Schon seit einigen Jahren herrscht hierzulande ein regelrechter Bau- und Immobilienboom. Die Ursachen für diese Entwicklung liegen in den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen begraben. Im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise sehnen sich Sparer nach einer sicheren Geldanlage. Gleichzeitig verhelfen die momentan historisch niedrigen Zinsen zu günstigen Krediten. Anstatt sein Geld zu Niedrigzinsen unter der Inflationsrate auf dem Bankkonto schmoren zu lassen, kann der Kauf einer Immobilie langfristig gesehen eine sinnvolle Anlage sein.

Die richtige Immobilienfinanzierung

Natürlich sollte man vor einer solch grundlegenden Kaufentscheidung das Objekt der Begierde genaustens in Betracht nehmen und dieses mit den eigenen Erwartungen und Zielen abgleichen. Will man selber gleich in die neue Immobilie einziehen oder soll diese erst einmal vermietet werden? Will man die Wohnung oder das Apartment später einmal als Alterswohnsitz nutzen? Und besonders wichtig: Kann ich mir das Objekt überhaupt leisten und wie sieht es mit der Finanzierung aus? Nur wenige werden sich so glücklich schätzen können, den kompletten Kapitalbedarf aus den eigenen Ersparnissen stemmen zu können. Die meisten werden sich daher nach Krediten für die Immobilienfinanzierung umsehen müssen.

Schild mit Aufdruck Eigenheim endlich keine Miete mehr

Immobilien sind nach wie vor eine begehrte Geldanlage.
Nicht umsonst spricht man vom „Betongold“.
Bei der Suche nach einer geeigneten Form der Immobilienfinanzierung
sollte man mit Bedacht vorgehen.

So sollte man für sich selber klären, wie viel man als maximale monatliche Rate aufbringen kann. So kann man sich eine Liste mit allen monatlichen Einnahmen und Ausgaben erstellen und somit abwägen, welche monatliche Rate man problemlos und ohne bedeutenden Verlust der Lebensqualität tilgen kann. Hier sollte man so gründlich wie möglich überlegen und sich selber gegenüber ehrlich sein. Zudem sollte man überprüfen, wie viel Eigenkapital man in die Finanzierung der Immobilie einbringen kann. Auch die Nebenkosten in Form von Maklerkosten, Notarkosten und Grunderwerbssteuer sollten realistisch eingeschätzt werden, diese können schließlich noch einmal über 10% des eigentlichen Kaufpreises ausmachen.

Je nachdem ob man sich noch auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie befindet oder bereits das Traumobjekt gefunden hat, kann man bei den Details zu Laufzeit und Finanzierungsvolumen unterschiedlich vorgehen. Im ersten Fall kann man anhand der monatlichen Rate den ungefähren Finanzierungsspielraum errechnen. Dies ist ein guter Indikator dafür, welche Preiskategorie man sich in etwa leisten kann. Im zweiten Fall kann man anhand der Darlehenssumme errechnen, welcher monatliche Betrag bei unterschiedlichen Tilgungsraten fällig wird.

Geschrieben von Beate

Bild: lichtkunst.73/pixelio.de

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