Geld sparen durch günstige Bahntickets

By | 14. 06. 2013

Die Ticketseite der Deutschen Bahn ist für manche immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Gerade Wenigfahrer fühlen sich überfordert, hat man doch bei der Buchung ständig das Gefühl, zu viel gezahlt zu haben. Dabei ist der Kauf von günstigen Bahntickets für den Fernverkehr gar nicht so schwer. „Gewusst wie“ lautet die Devise. Voraussetzung ist ein wenig Grundwissen über die Produkte der Deutschen Bahn, ein paar Tricks und Zeit, denn Zeit ist in diesem Fall wirklich Geld.

Je früher die Fahrkarte gekauft wird, desto günstiger ist sie.

Für Fahrten, die zwischen drei Tagen und drei Monaten im Voraus gebucht werden, erhält man bei der Deutschen Bahn verbilligte Bahntickets – auch Sparpreise genannt. Die Bahntickets stammen aus einem Kontingent, dessen Umfang die Deutsche Bahn streng geheim hält. Generell kann man sagen: Für beliebte Strecken und beliebte Uhrzeiten gibt es weniger Angebote als für unbeliebte. Der Trick dahinter ist ganz einfach: die Deutsche Bahn möchte möglichst alle Züge auslasten und da soll der Reisende bitteschön auch mal einen Umweg einplanen oder früher losfahren.

Signalanlage Bahn

Freie Fahrt für die Schnäppchenjagd.
Es gilt die Sparpreise der Deutschen Bahn zu finden.

Bild: Rainer Sturm/pixelio.de

Nicht unter Zeitdruck buchen. In der Ruhe liegt die Kraft.

Betrachten Sie die Buchung als sportliche Herausforderung. Wer mit dem Internet vertraut ist, kann eigentlich nichts verkehrt machen. Nehmen Sie einen Block zur Hand, auf dem Sie sich ggf. Notizen machen können. Dann kann’s losgehen. Starten Sie den Sparpreis-Finder auf der Webseite der Deutschen Bahn und geben Sie die benötigten Daten ein. Tipp: Je großzügiger sie die Abfahrtszeiten planen, desto mehr Angebote werden ausgespuckt. Für welche Verbindung Sie sich letztendlich entscheiden, bestimmen Sie erst bei der Buchung.

Schauen Sie sich die Verbindungen genau an. Es gibt zahlreiche Filtermöglichkeiten. Wählen Sie unterschiedliche Varianten, notieren Sie sich Zeiten und Preise.

1. Klasse ist günstiger als 2. Klasse? Ist die Webseite kaputt?

Das kann vorkommen. Manchmal sind Spar-Tickets für die 2. Klasse schon ausverkauft, für die 1. Klasse sind aber noch welche vorhanden. Wenn Verbindung und Uhrzeit passt, sollte man zuschlagen. Oft ist der Preis für die 1. Klasse auch nur geringfügig höher. Ein bisschen „Luxus“ für ein paar Euro mehr sollte Ihnen die Fahrt mit der Bahn wert sein.

Geografiekennnisse können nicht schaden.

Tipp: „Spielen“ Sie mit dem Abfahrts- und Endbahnhof. Wenn für die gewünschte Verbindung kein Sparpreis mehr zu bekommen ist, probieren Sie die Suche doch mit anderen Bahnhöfen. So müssen Sie ggf. nur für den halben Weg den Normalpreis zahlen. Und: Nicht immer ist die schnellste Strecke auch die kürzeste. Die Bahn will ihre Hochgeschwindigkeitstrassen schließlich ausnutzen, zusammen mit Ihnen richtig Gas geben und legt Ihnen diese Verbindungen natürlich bevorzugt ans Herz.  Hier gilt: In der Kürze liegt die Würze. Und die Kürze spart in diesem Fall bares Geld.

Auf der Webseite der Deutschen Bahn gibt es Streckenkarten und Liniennetzkarten zum Download.

In der Gruppe reisen spart Geld.

Im Fernverkehr müssen mindestens sechs Personen gemeinsam unterwegs sein. Dann bietet die Bahn in der Regel gute Vergünstigungen. Wer sich auf den Regionalverkehr beschränkt, spart mit dem „Quer-durchs-Land-Ticket“ (innerhalb der Woche) und mit dem „Schönes-Wochenende-Ticket“ (am Wochenende) schon ab fünf Personen.

Was muss man noch beachten?

Sparpreis-Tickets haben eine Zugbindung, d.h. die Fahrkarte ist nur in den auf Ihrer Fahrkarte aufgedruckten Zügen gültig.

Vielleicht ist die BahnCard 25 interessant für Sie? Sie lohnt sich oft schon ab der ersten Fahrt.

Spontanreisende ziehen bei Sparpreisangeboten leider den Kürzeren. Wer aber zeitlich flexibel ist, früh bucht und nicht unbedingt die allerschnellste Verbindung benötigt, sollte sich unbedingt die Zeit für eine gute Recherche nehmen. Es geht doch nichts über ein nettes „Schnäppchen“.

Geschrieben von Uschi

One thought on “Geld sparen durch günstige Bahntickets

  1. Nick

    February 26th, 2008 10:38amGoogle sync looked like my soiloutn. My enterprise uses NotifyLink which is a complete disaster as a synching product to Groupwise. I synched to Outlook, exported my calendar as a csv file to get all my current entries into Google calendar. Loaded Google sync to my ATT 8800, I was a pig is S _ _ _.Then I realized that not all the entries that I was creating were synching. I gave my secretary full editing permission to my calendar (and asked her to keep a record of all changes while I test the syncing.) The initial tests passes. When we moved to production , I saw that some appointments that were created on Google calendar never synched to my BBerry, and some from my BBerry would appear on the calendar and then vanish from my BBerry.Oh well, Sync needs to go back to Google labs. it’s not ripe yet

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