Geld verdienen mit dem Handy? AppJobber macht es möglich

By | 03. 02. 2013

Ich konnte es nicht glauben. Fühlte mich verarscht. Doch als ich letztens einen Freund mitnahm, fragte er mich plötzlich: “Kannste ma rechts ranfahren?” In der Annahme, er müsse sich dringend übergeben, tat ich dies und ließ vorsorglich das Fenster herunter.

NEIN! Er zückte sein Handy und hat ein Verkehrsschild fotografiert. “30” zeigte es an. Ein neuer Fetisch? Ein Re-Design des altbekannten Schildes, das noch nie jemand gesehen hat? Völlige Verwirrtheit in jungen Jahren?

Verkehrsschild 30

Ist dieses Schild wirklich fotografierenswert?
Normalerweise fotografieren die MICH! 😉

Bild: Samy13/pixelio.de

Auch falsch. Er ist ein “Appjobber”. Sack Zement, das hat einige Minuten gedauert, bis mein Lachen zu einem Stirnrunzeln wurde.

Über GooglePlay oder dem AppStore lädt man sich eine App herunter, registriert sich und erhält nun Jobs in seiner Umgebung zugeteilt. Geld verdienen quasi nebenbei.

Diese Jobs sind zum Beispiel:

– die Überprüfung eines Tempolimits,
– Finden eines Restaurants,
– Stempelkarten von Schnellimbissen abfotografieren,
– Wegstrecken berechnen,
Holzbohrer im Baumarkt finden und Produktinfos eingeben,
– Restaurantbewertungen abgeben.

Für jeden “Job” erhält mein Spezl eine Belohnung von mindestens einem Euro, die ihm gutgeschrieben wird, sobald überprüft wurde, ob die Arbeit ordnungsgemäß erledigt wurde. Dafür unterstützt GPS die Validierung. War er wirklich da oder lügt er? Er kann sich dieses Geld dann überweisen lassen.

Frau die mit einem Handy fotografiert

In dieser Pose auch noch Geld verdienen?
Millionen Leute sollten nun “Hurra” rufen.

Bild: Joachim Kirchner/pixelio.de

Damit nicht passiert, dass ein anderer ihm die Aufgabe vor der Nase wegschnappt, kann er sich seinen Appjob für 3 Stunden sichern. Ein unmachbarer Job kann jederzeit gemeldet werden, ein Job, für den keine Zeit ist, kann abgebrochen werden.

Warum nun das Ganze? Hat AppJobber zu viel Geld? Nein.

Unternehmen buchen diesen Service und sparen sich einen Haufen Geld! Statt eigene Leute herumzuschicken, die Daten mit dem Handy zu erfassen, beauftragen sie damit Dritte.

Blicken wir nochmal auf die o.g. Liste und setzen den Nutzen für ein Unternehmen dahinter.

– die Überprüfung eines Tempolimits
Ein Unternehmen, das Daten für Navi-Hersteller bereitstellt, nutzt den Appjobber zur Überprüfung der Kartenaktualität.
– Finden eines Restaurants
Ein Branchenbuch-Verlag prüft die Aktualität der Einträge und kann neue oder veraltete Einträge berichtigen.
– Stempelkarten  von Schnellimbissen abfotografieren
Hat die Konkurrenz neue Werbeideen? Der Appjobber meldet uns das.
– Wegstrecken berechnen
Anstatt einen Angestellten loszuschicken, bekommt der Tourismusverband oder ein Hotel vom Appjobber die Wegstrecke von z. B. dem Bahnhof zum Hoteleingang für die Webseite.
– Holzbohrer finden und Produktinfos eingeben
Was macht die Konkurrenz? Sind meine Produkte, die ich herstelle, gut platziert?
– Restaurantbewertungen abgeben.
Wie gut ist die Konkurrenz? Was sagen meine Gäste/Appjobber – ganz ehrlich – zu meinem Restaurant?

Fazit:
Aus der Sicht eines Appjobbers ist es Geld verdienen leicht gemacht. Das Handy hat man ja immer dabei.
Aus Unternehmenssicht gar keine blöde Idee: Man spart sich viel Geld für Fachfirmen und eigene Angestellte und kann überregionale Informationen schnell bekommen.

Wo meldet man sich an? http://www.appjobber.de

3 thoughts on “Geld verdienen mit dem Handy? AppJobber macht es möglich

  1. Giuliana

    Tolle Sache!
    …kann bestimmt noch zum Fetisch werden! 😉

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  2. Richard

    Wenig Jobs bei appjober gefunden bei Streetspotr hab ich für einmal laufen 20 Euronen bekommen Leudde^^

    Reply
  3. Giuliana

    Nööööö, Richard…. du hast erst Punkte, Scores, Points, wie auch immer die Dinger heissen, bekommen! 😉

    Reply

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