Rote Karte für das Finanzamt

By | 12. 02. 2013

Ihhhhh! Post vom Finanzamt. Das ist genauso schlimm wie Zahnarzt oder Herpes. Wenn ich schon diese hässlichen Altpapierumschläge sehe, möchte ich am liebsten alle Regenwälder abholzen. Die Briefe kommen auch gerne am Freitag oder Samstag. So unter dem Motto: „Jetzt wollen wir jemandem mal so richtig das Wochenende versauen!“ Da kann man verstehen, dass es Menschen gibt, die ihre Post nicht mehr aufmachen …

Ich mag das Finanzamt nicht. „Geben ist seliger denn nehmen“ klappt bei denen nie. Auf die Steuerrückzahlung wartet man wochenlang. Manche müssen sich Monate gedulden. Aber wenn man einmal eine Frist versäumt, drohen sie gleich mit der Inquisition.

Junge Frau zeigt warnend eine rote Karte

Rote Karte für das Finanzamt.
Runter vom Platz und ab auf die Bank!

Bild: Benjamin Thorn/pixelio.de

Kein Wunder, dass manche Menschen verschämt nach unten blicken, wenn sie nach ihrem Beruf gefragt werden. Beim Finanzamt zu arbeiten, ist wahrlich kein Ruhmesblatt. Post zu verschicken, die eigentlich keiner haben will (bis auf die Rückzahlungen natürlich), scheint mir keine besonders erstrebenswerte Position.

Ich habe die rote Karte auf jeden Fall griffbereit. Vielleicht verschicke ich sie demnächst mal mit der Post. In einem schicken Hochglanzumschlag. Die Adresse vom Finanzamt kann ich ja schon einmal draufschreiben.

GASTBEITRAG USCHI

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.