Das Barbie Dreamhouse in Berlin

By | 12. 06. 2013

Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie schon vom «Barbie Dreamhouse» in Berlin gehört haben. Entweder durch Werbung oder durch negative Schlagzeilen rund um die Demonstrationen am Eröffnungstag. Vom 16. Mai bis zum 25. August 2013 kann jeder große und kleine Barbie-Fan in der Nähe vom Alexanderplatz Einblicke in die private Welt von Barbie erhalten.

Das «Barbie Dreamhouse» ist ein pinkfarbenes Universum auf 2.500 qm². Alles ist pink, schrill und waschecht Barbie. Die Meinungen zu dieser neuen Attraktion in Berlin sind sehr unterschiedlich. Die einen finden «Barbie Dreamhouse» toll, sehenswert und einen lustigen Ausflug für die eigenen Kinder, die anderen finden es eine Katastrophe, die niemals hätte genehmigt werden dürfen.

Der Eintritt ist nicht ganz billig, aber eines ist sicher: Es ist etwas Einmaliges, das man so bis dato bestimmt nur in Amerika gesehen hat. Ein pinkfarbener Spaß für Groß und Klein.

Meine Meinung zu den Protesten: Ich finde sie lächerlich. Kommt Leute, lebt und lasst leben! Es gefällt euch nicht, ok, aber lasst jeden für sich entscheiden. Ihr selber müsst ja nicht hin. Ich bin weder eine große Befürworterin von Barbie noch gegen Barbie. Das Zimmer meiner Tochter ist auch nicht komplett in Pink eingerichtet. Lasst doch jeden für sich die Entscheidung treffen. Ich als Mutter denke nicht, dass es meinen Kindern schadet, «Barbie Dreamhouse» einen Besuch abzustatten. Sie sehen es sich an, haben diesen „Wow-Effekt“, eine nette Unterhaltung und dann ist auch gut. Kinder können bestens zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Es ist nicht zu erwarten, dass sie bei einem 1-stündigen Besuch von «Barbie Dreamhouse» Schaden nehmen.

Vielleicht ist etwas dran, dass sich Mädchen ein Beispiel an den Maßen und dem Aussehen von Barbie nehmen, aber sicherlich gehören viele andere Faktoren dazu, wenn ein Mädchen magersüchtig oder bulimisch wird. Wenn man so denkt, dann kann man gegen so unendlich viele Einflussfaktoren protestieren, dass es gar kein Ende nimmt. Man dürfte nicht mehr fernsehen, keine Frauen- und Modemagazine mehr lesen, die Augen zumachen bei Straßenwerbung und so weiter und so fort.

Am Eröffnungstag von «Barbie Dreamhouse» waren zu Anfang mehr Journalisten, Fotografen und Demonstranten da als Besucher. Eine Frau hat mit ihrem Protest so übertrieben, dass sie ein Holzkreuz anzündete, wo eine Barbie gekreuzigt war; ein Punk hat so viel Krawall gemacht, dass wegen ihm eine ältere Frau zu Fall gekommen und ein Kinderwagen umgefallen ist. Das drei Monate alte Baby, das in dem Kinderwagen lag, ist herausgefallen auf den Asphalt. Es wurde zwar die Polizei gerufen, aber bis die kam, war der Täter weg. So etwas macht mich sehr wütend. Wegen den blöden Protesten wurden ein Baby und eine alte Frau verletzt. So etwas gehört sich nicht. Da habe ich, ehrlich gesagt, auch kein Verständnis für ihre hintergründige Motivation. Und dann auch noch so feige sein und sich nicht der Polizei stellen, nachdem man zwei Menschen verletzt hat …

Also ich finde es sehenswert. «Barbie Dreamhouse» in Berlin ist ein lustiger Ausflug für die ganze Familie. Eine Attraktion wie viele andere auch.

Viel Spaß!

Geschrieben von Elisa

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