Darauf ist Verlass: Ostern = Ferien = Benzin wird teurer

By | 20. 03. 2013

Ferienkalender sind out. Es genügt ein Blick auf die Preistafeln der Tankstellen. Kurz vor den Ferien ziehen die Preise für Benzin automatisch an und wir als Autofahrer sind wieder einmal machtlos. Wie jedes Jahr vor Ostern, Weihnachten oder den Sommerferien dementiert der Mineralölwirtschaftsverband gebetsmühlenartig den Zusammenhang mit Ferien und dem Anstieg der Preise. Daraufhin meldet sich der ADAC zu Wort und beklagt Abzocke und Preiswucher. Und was machen wir? Wir ballen die Faust in der Tasche, stopfen den Tankrüssel in das dafür vorgesehene Loch am Auto und sind genervt.

Tanksäule

Benzin: Pünktlich zu den Ferien ziehen die Preise an.

Bild: Rainer Sturm/pixelio.de

Bei keiner anderen Preiserhöhung ist man so machtlos wie bei der Erhöhung der Preise für Benzin. Das Auto ist nun einmal das Fortbewegungsmittel Nr. 1. Egal ob ich damit täglich zur Arbeit fahre oder über Ostern zum Gardasee – ohne Benzin geht nichts. Hätte uns jemand früher erzählt, dass wir im Jahre 2013 einmal solche Preise bezahlen würden – wir hätten uns an den Kopf gefasst und ihn für verrückt erklärt.

Von der Politik gibt es wenig Gegenwehr. Kann man auch verstehen, denn der Staat profitiert ja von hohen Benzinpreisen. Die Hand, die einen füttert, will man ja nicht beißen. Und so bleibt uns armen Autofahrern nichts anderes übrig, als möglichst alle überflüssigen Fahrten zu vermeiden, die altbekannten Tipps zum Spritsparen umzusetzen und (wenn möglich) auf Bus und Bahn umzusteigen. Aber Achtung: Auch da droht neues Ungemach: Die Deutsche Bahn kündigt angesichts der hohen Strompreise weitere Fahrpreiserhöhungen an.

Am besten bleibt man wohl Ostern daheim, färbt in aller Ruhe ein Ei nach dem anderen und schaut sich die weite Welt im Fernsehen an.

Schöne Ferien!

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