Fahrradfahren mit Helm oder ohne?

By | 18. 06. 2013

Radfahrer leben gefährlich. Besonders in den Sommermonaten liest man fast täglich von schweren Unfällen. Wenn Radfahrer verunglücken, kommt es oft zu schweren Kopfverletzungen, die im schlimmsten Fall auch tödlich enden können. Ein Helm könnte schützen. Allerdings sieht man im Straßenbild nur wenige Erwachsene, die sich dafür entscheiden. Was sich bei Kindern mittlerweile durchgesetzt hat, ist bei „den Großen“ längst noch nicht angekommen.

Die Gründe sind mannigfaltig. Vielfach wird die mangelnde Praxistauglichkeit angeführt. Oder die Frisur. Manchmal liest man auch Berichte, wo von einem Helm abgeraten wird, weil dadurch die Verletzungsgefahr sogar noch erhöht wird. Die Verwirrung ist also groß. Letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden. Da es in Deutschland für Radfahrer keine Helmpflicht gibt, steht es jedem frei, den eigenen Kopf zu schützen oder nicht.

Fahrradhelme

Ein Helm schützt den Kopf
und manchmal das Leben.

Bild: CFalk/pixelio.de

Wenn man sich gegen einen Helm entscheidet, sollte man ein aktuelles Urteil im Hinterkopf behalten: Der 7. Zivilsenat des schleswig-holsteinischen Oberlandesgerichts hat einer Radfahrerin bei einem Unfall eine Mitschuld gegeben, weil sie keinen Helm getragen hat.

Um einen Fahrradhelm zu finden, ist der Besuch in einem Fachgeschäft unumgänglich. Ihr Kopf sollte es Ihnen wert sein. Ein guter Helm muss sitzen, über Prüfzeichen und Normangaben verfügen, in der Dunkelheit sichtbar und im Idealfall neu sein. Ein „verunfallter“ Helm bietet unter Umständen keinen sicheren Schutz mehr. Lassen Sie sich am besten ausgiebig beraten. Sie werden feststellen, dass sich modisches Design und Sicherheit nicht grundsätzlich ausschließen.

Gut „behelmt“ steht dem nächsten (sicheren) Fahrradausflug nichts mehr im Wege. Gute Fahrt!

Geschrieben von Sabine

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