BVB Stadionführung im Signal Iduna Park in Dortmund

By | 19. 07. 2013

Der Blick hinter die Kulissen des Signal Iduna Parks in Dortmund ist für viele BVB Fans ein Muss. Ein Ticket ist mit 10 Euro (ermäßigt 7 Euro) auch sehr erschwinglich und an allen offiziellen BVB-Vorverkaufsstellen und im Borusseum selbst zu bekommen. Führungen finden jeden Wochentag zu verschiedenen Zeiten statt, allerdings ist die Teilnehmerzahl auf 40 begrenzt. Auch an Heimspieltagen und bei Sonderveranstaltungen findet keine Stadiontour statt. Dienstags um 12 Uhr kann man an einer speziellen Führung mit BVB-Legende Aki Schmidt teilnehmen.

Leider lassen sich Tickets nicht reservieren oder zuschicken. Also muss man sich vorher unbedingt darum kümmern. Denn zumindest an dem Sonntag, an dem ich da war, war die Führung bis auf den letzten Platz ausgebucht.

BVB Ticket

Die Tour beginnt im kleinen Kino des Borusseums, dem Vereinsmuseum des BVB. Hier stellt sich der Tourführer oder die Tourführerin vor (bei uns war es eine Schwäbin mit leichtem Akzent, die wegen ihrer Liebe zum BVB nach Dortmund gezogen ist) und dann wird kurz und anschaulich die Geschichte des BVB und des Westfalenstadions Signal Iduna Parks gezeigt. Kleine Spitzen gegen Schalke und Co. natürlich inbegriffen. 😉

Vom Kino aus begaben wir uns zu den VIP- und Firmenlogen, die zwar recht klein, aber trotzdem sehr begehrt und natürlich für Jahre ausgebucht sind. Die Loge für 16 Personen kostet schlappe 160.000 Euro pro Saison (für alle Bundesligaspiele). Hier gibt es während der Halbzeitpausen gutes Essen und einen tollen Ausblick. Auch die Geschichte zum Stadion „Rote Erde“ direkt neben dem Signal Iduna Park wurde uns von hier nähergebracht.

Über einen kleinen Balkon ging es dann direkt zu den Tribünen, wo noch einige interessante Informationen erzählt wurden. Die Zeit für Fotos war etwas knapp bemessen, aber letztendlich hat hier jeder ein schönes Erinnerungsfoto machen können.

Von dort ging es nicht wie erwartet direkt zum Spielfeldrand, sondern zunächst zu den Umkleidekabinen.

Um dorthin zu gelangen, mussten wir durch den Presseraum mit den Werbewänden, wie auch die Spieler vor jedem Spiel. Wer vor dem Spiel gerne Interviews gibt, und wer nicht, wusste unsere Führerin natürlich ganz genau. In den Kabinen saßen wir auf den Bänken und über einigen Plätzen standen die Spielernummern der Spieler, die sich dort umziehen.  Für Fans sicherlich ein besonderes Gefühl. 😀

Wir durften uns dann noch etwas frei in den Duschen, im Arztzimmer und im Ruheraum (mit grässlich grünem Boden, der beruhigend wirken soll) bewegen. Auf einem Flipchart verewigten sich einige Teilnehmer inklusive Handynummer…

Nun ging es endlich zum Spielfeldrand. Dazu wurde sogar die passende Einlaufmusik gespielt. Eine strickte Regel, die wir beachten mussten: Nicht den Spielfeldrasen berühren! Ansonsten wäre die Stadionführung sofort beendet gewesen.

Wir durften auf den Trainerbänken sitzen – ich erwischte Jürgen Klopps Platz 😉 – und uns noch einige interessante Informationen über das Stadion und den Rasen anhören.

Die letzte Station war das stadioneigene Gefängnis, das für alle gedacht ist, die sich während der Spiele (meist bedingt durch zu viel Alkohol) nicht benehmen können. Eigentlich sind es zwei Gefängnisse, die aber nicht nach Geschlechtern getrennt sind, sondern logischerweise nach Fans. 😉

Nach ca. 75 Minuten war die Führung beendet und wir befanden uns wieder im Borusseum, wo wir uns noch frei bewegen und umschauen konnten. Der Weg nach draußen führte dann durch den Fanshop, wo die Eintrittskarten entwertet wurden und alle noch ein persönliches Geschenk, in unserem Fall einen tollen Fanschal der Meisterschaft 2012, überreicht bekamen.

BVB Fanschal

Die Stadionführung durch den Signal Iduna Park ist für jeden Fußballfan eine ganz tolle Gelegenheit, einmal hinter die Kulissen zu schauen.

Geschrieben von Simon

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