Geld sparen durch Stromverbrauch senken auf Knopfdruck

By | 02. 04. 2013

Der Strompreis, mein ewig Sorgenkind. Alleine für das letzte Jahr in meiner Singlebude habe ich über 60 Euro nachbezahlt. So schnell kann man das Geld gar nicht verdienen. “Nachzahlung” – alleine dieses Wort treibt mir die Zornesröte ins Gesicht.

Unverständlich, denn ich war so gut wie nie zu Hause, sondern bei der Freundin oder in der Arbeit. Mein Vermieter meinte mit einem Augenzwinkern, dass ich der angenehmste Mieter seit Jahren gewesen wäre, da ich die Wohnung nicht abnutzen würde.

Woher kommen denn die ganzen Stromkosten? Nun ja, der Strompreis steigt natürlich stetig. Erneuerbare Energien und so. Weg von der Kernenergie, hin zur Solarförderung und Gezeitenkraftwerken. Meine Meinung dazu ist gesetzt, aber das ist ein anderes Kapitel.

Viele Geräte treiben den Stromverbrauch unnötig in die Höhe. Lassen Sie mich mal die kleine Singlebude genauer unter die Lupe nehmen. Vielleicht wird dann klar, wo mein Geld bleibt.

Schlafzimmer: Hier steht ein Funkwecker, der den ganzen Tag die Uhrzeit ins Nirvana projiziert. Dazu ein Funkmelder der Feuerwehr, der über Nacht geladen wird. Das Handyladegerät ist immer eingesteckt und das Erweiterungsheadset meines Telefons dümpelt in seiner Ladeschale herum.

Badezimmer: Ein Rasierapparat mit Reinigungsfunktion, der munter lädt, die elektrische Zahnbürste die lädt und ein stets eingesteckter Fön.

Küche: Ein Herd mit Uhrzeit, ein Kühlschrank (Coke bei 3 Grad und so, auf höchster Stufe), ein Eisfach, eine Mikrowelle mit Uhrzeit, eine Wetterstation am Strom und eine Steckdosenleiste mit Schalter, die leuchtet, sowie die Rollerbatterie, die über den Winter geladen werden muss.

Wohnzimmer: Hier liegt der Hund begraben. Ein Notebook in Standby (wer will schon den Bootvorgang abwarten), ein Tablet in Standby (Booten und so), mein elektrischer Staubsauger (ohne Strom wird er tiefentladen), mein Heimkino im Standby, die Netzwerkfestplatte in Standby, der Fernseher in Standby (ein Klick auf die Fernbedienung, kein Aufstehen nötig!) und ein Telefon, das am Strom hängt, dazu zwei Fritz-Boxen (WLAN überall!), der E-Book-Reader, ein digitaler Bilderrahmen, der mir meine Liebsten stets vor Augen führt und und und …

Ich will gar nicht aufzählen, was ich alles habe. Sie werden sicher das ein oder andere Mal genickt haben.

Standby ist der Übeltäter! Alle Geräte, egal wie groß oder klein, leuchten vor sich hin und sind auf Knopfdruck einsatzbereit. Es gibt immer mehr Geräte, die man gar nicht mehr ausschalten KANN! Hier werden zur schnelleren Einsatzbereitschaft (und zur vermeintlich sinnvollen Anzeige von Informationen wie Uhrzeit etc.) hunderte Euro im Jahr einfach verblasen.

Aus der Singlebude bin ich längst ausgezogen, die Stromfresser sind aber alle mitgekommen. Der Trick ist ganz einfach. Investieren Sie in Steckdosenleisten mit Schalter.

Steckdosenleiste

Auf Knopfdruck den Stromverbrauch senken und dadurch Geld sparen!
So einfach geht’s!

Drücken Sie auf “Aus”, wenn Sie die Geräte nicht brauchen. Schaut vormittags jemand fern? Nein! Lädt tagsüber jemand das Handy auf? Nein! Brauchen Sie tagsüber zu Hause einen PC? Nein!

Probieren Sie es aus! Mit einem einfachen Knopfdruck lässt sich so der Stromverbrauch senken. Strompreis hin oder her, damit ist schnell ein schickes Abendessen mit der Familie gespart! Besonders im Urlaub oder wenn man übers Wochenende wegfährt muss (fast) Nichts am Netz bleiben.

Und sind wir mal ehrlich: Der Fernseher und der Satellitenreceiver booten dann halt 15 Sekunden. Nehmen Sie sich die Zeit und hören Sie Ihrer Frau 15 Sekunden mehr am Tag zu (oder tun sie zumindest so), das tut nicht weh und bringt Ihnen am Jahresende Bares!

Wie ist Ihre Meinung? Was hängt bei Ihnen tagein-tagaus sinnlos am Strom und säuft? Lassen Sie es mich wissen.

GASTBEITRAG CHRIS

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